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Anwendung im Compounding

Digitalisierung im Compounding heißt: Mischungsviskosität, Rezepturkonsistenz und Chargendaten durchgängig digital zu erfassen und im Blick zu behalten. Schon kleine Schwankungen im Rohkautschuk oder in den Füllstoffen wirken sich auf die Mischungsviskosität aus und müssen früh erkannt werden, bevor sie zu Ausschuss führen. smartPLAZA begleitet Compounder auf dem Weg zur digitalen Produktion. Folgen Sie den Pfeilen und erfahren Sie, wie das in vier Schritten gelingt.
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Schritt 1: Daten konsolidieren

smartPLAZA führt Misch-, Labor- und Verarbeitungsparameter zentral zusammen, statt sie in verschiedenen Systemen einzeln zu betrachten:

  • Anbindung von Mischern und weiteren Aggregaten (Down- oder Upstream) über OPC UA oder direkt aus Leitsystemen
  • Verarbeitungs- und Labordaten miteinander verknüpfen statt in Insellösungen ablegen
  • Erfassung und Verwaltung von Prüfplänen zur Steuerung von Laborprüfungen
  • Herstellerunabhängige Anbindung , von  z.B. Rheometern mit automatischer Datenübertragung
  • Bausteine: Data Warehouse, Arbeits- und Prüfpläne
Daten Analysieren Bild

Schritt 2: Prozess- und auftragsübergreifend analysieren

smartPLAZA stellt Zahlen, Daten, Fakten schnell und einfach für Verfahrenstechniker und QM bereit:

  • Labor- mit Mischerkurven visualisieren und auswerten
  • Auf Korrelationen in den Daten hingewiesen werden
  • Aufträge, Mischungsversionen, Zeiträume miteinander vergleichen und Veränderungen verstehen
  • Bausteine: Smart Analyzer, bald: KI-Assistent Pico
Daten Überwachen Bild

Schritt 3: Proaktiv auf Abweichungen im Prozess hingewiesen werden

Fehler nicht erst im Nachhinein bei interner oder externer Reklamation finden, sondern frühzeitig erkennen:

  • Automatisches Prüfen von RPA-/MDR-Werten gegen hinterlegte Zielkurven und Spezifikationsgrenzen
  • Sofortige Benachrichtigung (E-Mail/SMS) bei Abweichung von Charge zu Charge
  • Erkennung von Anomalien im Mischprozess (z.B. Mischzeitabweichung)
  • Automatisierte Auswertung von z.B. Abwiegeprotokollen mit gesammeltem Mailversand über Abwiegefehler pro Tag
  • Baustein: Monitoring
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Schritt 4: Labordaten vorhersagen

Nicht jede Charge muss vollständig geprüft werden, wenn der Mischprozess stabil läuft. Das reduziert den Prüfaufwand, ohne die Produktqualität zu gefährden:

  • Szenario- und statistikbasierte Reduktion der Prüfhäufigkeit
  • Vorhersagemodelle liefern ein abgeschätztes Qualitätsergebnis auch ohne physische Prüfung
  • Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Kautschukmischungen reduziert die serienbegleitenden Rheometer-Prüfungen mithilfe von szenario- und prädiktiv-basierter Messreduktion um durchschnittlich 70 %. Bei rund 9.600 Proben pro Monat auf einer vollausgelasteten Linie bedeutet das eine deutliche Entlastung für das Labor.
  • Baustein: KI Prognosen

Ziel erreicht: Datengetriebene Produktion im Compounding

Möchten Sie Ihre Daten im Compounding-Prozess ebenfalls besser nutzen? Gerne besprechen wir mit Ihnen, wie sich das konkret umsetzen lässt. Kontaktieren Sie uns.

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